Leitbild
„Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen.“
1. Orientierung am anthroposophischen Menschenbild Rudolf Steiners
Die Waldorfpädagogik beruht auf der Grundlage der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Diese hat Rudolf Steiner (1861 – 1925) in vielen Büchern und Vorträgen entwickelt. Die Kindheit zu pflegen ist das Fundament für die spätere freie Selbstbestimmung und Bindungsfähigkeit.
Somit ist die Waldorfpädagogik die Kunst, dem Kind Gelegenheiten zu verschaffen, dass es sich an der Umgebung selbst erziehen kann.
Die Erkenntnisse Rudolf Steiners erfahren zwischenzeitlich durch aktuelle Forschungen in Medizin, Psychologie und Neurowissenschaften vielfältige Bestätigungen.
2. Achtsamer und wertschätzender Umgang miteinander
Das Kind lernt am Vorbild. Somit lernt es von uns Erwachsenen auch, wie wir uns in der Gemeinschaft begegnen. Die Begegnungen zeigen dem Kind unsere innere Haltung und unserer Offenheit mit unserem gegenüber. Alles, was wir denken und fühlen und wie wir handeln wird vom Kind aufgenommen und nachgeahmt.
3. Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes
Ziel unseres Zusammenwirken ist es, die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und ErzieherInnen zu stärken, einen Weg zu gehen, der dazu einlädt, gemeinsam das Kind gut auf seinem Lebens- und Entwicklungsweg zu begleiten. Ein gemeinsames Grundverständnis für die Waldorfpädagogik ist wesentliche Bedingung für die gesunde Entwicklung des kleinen Kindes.
4. Offenheit für alle Konfessionen und Kulturen
Unsere Waldorfkindertagesstätte ist christlich ausgerichtete, aber nicht konfessionell festgelegt und damit offen für andere Religionen und Glaubensrichtungen.
5. Partizipation
Der Begriff der Partizipation beschreibt die Teilhabe der Kinder an den alltäglichen Situationen und Prozessen, die im Kindergarten von den Erzieherinnen und Erziehern gestaltet werden. Wir schützen dieses Recht der Kinder. Wir sind im Sinne der Waldorfpädagogik gleichermaßen den UN-Kinderrechtskonventionen und den sich daraus abgeleiteten Gesetzen verpflichtet. Wir streben in allen unseren Überlegungen und Handlungen danach, die Würde des uns anvertrauen Kindes zu achten.
6. Inklusion
Inklusion ist ein internationales Menschenrecht. Zentrale Ziele sind Teilhabe, Selbstbestimmung und uneingeschränkte Gleichstellung jedes Menschen.
Inklusive Bildung bedeutet, dass alle Kinder mit ihren individuellen Fähigkeiten und ihrer sozialen und kulturellen Zugehörigkeit anerkannt und wertgeschätzt werden.
7. Ernährung
Der Kindergarten pflegt einen achtsamen, wertschätzenden und nachhaltigen Umgang mit der Natur und den Tieren. Entsprechend gestalten wir unsere Mahlzeiten möglichst gesund, biologisch und vorzugsweise vegetarisch. Selten gibt es pescetarische Mahlzeiten.
Unsere Konzeption ist Ihnen jederzeit zugänglich im Büro hinterlegt. Auf Anfrage schicken wir sie Ihnen gerne zu.